Kursort: Büren an Aare
Das historische Aarestädtchen liegt eingebettet in eine liebliche Flusslandschaft
am Jurasüdfuss im Herzen zwischen Bern, Biel und Solothurn beim Zusammenfluss
des alten Aarelaufs mit dem Naturschutzgebiet Häftli und dem Nidau-Büren-Kanal.
Büren kann per Auto (Autobahn-Ausfahrt in unmittelbarer Nähe), per Zug, per
Bus, aber auch mit dem Schiff erreicht werden.
Wegbeschreibung
Das Kurshaus liegt nur zwei Fussminuten vom Bahnhof entfernt am Rand des ehemaligen
Stadtgrabens.
Eine Küche zum Selberkochen steht im Kurshaus kostenlos zur Verfügung.
Übernachtungsmöglichkeit im Gruppenschlafraum:
- mit eigenem Schlafsack Fr. 10.- / Nacht,
- mit kurshauseigenem Leintuchschlafsack Fr. 15.- / Nacht
Es besteht die Möglichkeit, im Hotel zu logieren und sich auswärts zu verpflegen.
Atelier Stadtgraben
Graben 4 (beim Bahnhof)
CH-3294 Büren an der Aare
Tel: 032 351 18 09
Fax: 032 351 53 63
stadtgraben@myth.ch
Büren an der Aare – ein Kleinod unter den bernischen Landstädtchen
Das Gebiet des unteren Seelands war schon in prähistorischer Zeit besiedelt,
wovon Schalensteine und Grabfunde zeugen. Aus römischer Zeit finden sich Reste
von Gutshöfen und einer befestigten Strasse. Dank des Wasserweges war Büren
bereits früh eine wichtige Verkehrsverbindung mit Warenumschlagsplatz. Das erkennt
man noch heute an der gross ausgebauten Ländte und dem unmittelbar daneben liegenden
stattlichen Kornhaus (jetzt: Gourmet-Restaurant). Daneben liegen das Zollhaus
und die Holzbrücke, die früher einen bedeutenden Aareübergang darstellte (Büren
war Grenzort zum benachbarten Bistum Basel). Die Stadt wurde im 13. Jh. durch
die Grafen von Strassberg gegründet. Der historische Stadtkern mit Schloss (eines
der schönsten bernischen Vogteischlösser), Rathaus, Häuserzeilen, Laubenbogen,
Brunnen und Kirche (beachtenswerte Holzdecke) versprüht altertümlichen Charme.
Das Ortsmuseum befindet sich neben der Kirche an den letzten erhaltenen Resten
der Stadtmauer. Im Mittelalter stand in Oberbüren eine der berühmtesten Wallfahrtskirchen
der Schweiz (mit wundertätigem Marienbild für ungetauft verstorbene Kinder)
und zog Pilgerströme aus ganz Europa an. Seit dieser Zeit werden in Büren viele
einladende Gaststätten betrieben. Auf der Anhöhe im Süden erhebt sich der Burghügel,
umgeben von prächtigen Waldungen, die zu Ausflügen und märchenhaften Entdeckungsreisen
verlocken. Hier liegen malerische Spazierwege, bemooste Findlinge, verträumte
Waldweiher und andere sagenumwobene Plätze. Dort entspringen zahlreiche Quellen
und Bäche, die unter anderem ein Heilbad gespeist, sowie diverse Wasserräder
betrieben haben. Davon erhalten ist dasjenige der sehenswerten alten Mühle.